Boganmeldelse

Böll, Heinrich, Erzählungen.   


 1958 Verlag Friedrich Middelhauve, Opladen 

Der Zug war pünktlich 7

Hvor han og luderen i Lemberg - på hans sidste nat - forelsker sig...... og spiller klaver for hinanden. Hun vil redde ham fra den spåede død. Det er novellens sidste 20 sider. De første hundrede skildrer troppetransporttoget i 1944.

Novellen er fascinerende i sin komposition og i beskrivelsen af forelskelsen.

Über die Brücke  123 

Kumpel mit dem langen Haar 129   det er en pige

Der Mann mit den Messern 134

Steh auf, steh doch auf 146 

Damals in Odessa 149 

Wanderer, kommst du nach Spa ... 155 

hvor han som såret bliver båret op i sin gamle skoles tegnesal til operation - og hvor han efter operationen opdager, at han ingen arme har og at også højre ben er væk.

Trunk in Petöcki 165

Unsere gute, alte Renée 169 

Auch Kinder sind Zivilisten 177 

en skøn kort novelle om den sårede, indespærrede soldat, den prøjsisk regelrette vagtpost og den lille russiske pige med de gode kager ved pissoiret.

So ein Rummel 180 

Børnenes lege siger det hele. Og den solidaritet, der er kommet blandt de voksne.

An der Brücke 184 

De har flikket hans ben sammen og givet ham et job. At tælle hvor mange, der går over broen. "...den ganzen Tag geht mein stummer Mund wie ein Uhrwerk, indem ich Nummer auf Nummer häufe, um ihnen abends den Triumph einer Zahl zu schenken. Ihre Gesichter strahlen, wenn ich ihnen das Ergebnis meiner Schicht mitteile, je höher die Zahl, um so mehr strahlen sie.... Aber ihre Statistik stimmt nicht. Es tut mir leid, aber sie stimmt nicht. Ich bin ein unzuverlässiger Mensch." (184). Han vil ikke forvandle en sød pige, som han ser passere hver dag, og er forelsket i, til statistik.

Abschied 187 

Han kan tage med toget til Sverige, hvor intet er ødelagt, hvor der er rigtig sæbe og rigtig kaffe. Derudover er det her (p. 187), der står: "„Hör auf, ich bitte dich. Ja, wir sind jetzt dreißig. So alt wie  die russische Revolution..."

Die Botschaft 190 

"Kennen Sie jene Drecknester, wo man sich vergebens fragt, warum die Eisenbahn dort eine Station eingerichtet hat; wo  die Unendlichkeit über ein paar schmutzigen Häusern und einer halbverfallenen Fabrik erstarrt scheint; ringsum Felder, die zur ewigen Unfruchtbarkeit verdammt sind; wo man mit einem Male spürt, daß sie trostlos sind, weil kein Baum und nicht einmal ein Kirchturm zu sehen ist?" p. 190.

Beskeden er, at manden er død. "»Nein... im Westen, in der Gefangenschaft... wir waren mehr als hunderttausend..." Und wann?" Ihr Blick war gespannt und wach, und unheimlich lebendig, und ihr ganzes Gesicht war gestrafft und jung als hinge ihr Leben an meiner Antwort.   „Im Juli 45", sagte ich leise." p. 193

Aufenthalt in X  195 

Wiedersehen mit Drüng 205 

"[D]enn ich hätte tief erschrocken sein müssen: fünf Jahre hatte ich Drüng nicht mehr gesehen, und auch damals nur flüchtig, kaum daß wir die notwendigsten Höflichkeiten miteinander getauscht hatten. Wir waren Schulkameraden gewesen, neun Jahre lang, aber zwischen uns hatte eine so tiefe, nicht feindselige, sondern gleichgültige Abneigung bestanden, daß wir in diesen neun Jahren insgesamt kaum eine Stunde miteinander gesprochen hatten." p. 209 - og ham møder han i båren ved siden af. Han mindes: "Dann stürzte er an dem büffeligen Hausmeister vorbei, postierte sich, ohne den Mantel auszuziehen, an den Ofen, den er mit defensiven Augen bewachte. Drüng hatte immer gefroren, denn er war blutarm, arm überhaupt, Sohn einer Witwe, deren Mann im Krieg gefallen war. Damals war er zehn Jahre alt, und er war immer so geblieben, neun Jahre lang, frierend, blutarm, arm überhaupt, Sohn einer Witwe, deren Mann gefallen war. Niemals hatte er Zeit gehabt zu jenen Torheiten, die die Erinnerung erst erinnernswert machen, während der tierische Ernst der Pflicht uns später oft als Torheit erscheint; niemals war er frech geworden, neun Jahre lang brav, fleißig, immer „in der Mitte mit seinen Leistungen".", p. 210.

Die Essenholer 216 

Wiedersehen in der Allee 221 

Løjtnanten går ud i skudlinien, i fuldskab, søgende sin kæreste. Cognacflasken glider ud af hånden, da løjtnanten dør - og han selv rammes.

In der Finsternis 230 

Wir Besenbinder 239 

Mein teures Bein 244

En rigtig god lille novelle, hvor skrankepaven siger: "„Mein lieber Freund", legte er los, „Ihr Bein ist ein verflucht teures Bein."" p. 244  og tilbyder et job som skopudser - og kursus hertil.

Lohengrins Tod 247 

"Schon über eine Stunde wartete er vergebens auf Dr. Lohmeyer, aber vielleicht hatten sie ihn verhaftet; jeder konnte heute jederzeit verhaftet werden.", det er kollegaen, der venter. p. 247

" Es war sehr still. Die Nonne hielt den Jungen an Kopf und Schultern, die Nachtschwester an den Beinen, und sie zogen ihm die blutgetränkten Fetzen ab. Das Blut hatte sich, wie sie jetzt sahen, mit etwas Schwarzem gemischt, alles war schwarz, die Füße des Jungen waren voll Kohlenstaub, auch seine Hände, alles war nur Blut, Tuchfetzen und Kohlenstaub, dicker, fast öliger Kohlenstaub. 

 „Klar", murmelte der Arzt, „beim Kohlenklauen vom fahrenden Zug gestürzt, was?"  

Ja", sagte der Junge mit brüchiger Stimme, „klar"

....

Er machte sich jetzt wieder Sorgen um Lohmeyer, vielleicht hatten sie ihn doch geschnappt und selbst wenn er nichts ausplaudern würde, es war doch eine peinliche Sache, ihn sitzenzulassen wegen dem Strophantin und selbst in Freiheit zu sein, während man im anderen Falle am Gewinn beteiligt gewesen wäre. " p. 249-250

Geschäft ist Geschäft 258  Nu skal man have et erhverv. Den gang sagde de, at det ikke var nødvendigt, vi havde kun brug for soldater !

An der Angel  264  

Han venter ved toget 13.20. Det giver hver dag 1 minuts håb. Og 23 timer og 59 minutters fortvivlelse. Hun skrev nemlig for 3 måneder og 4 dage siden, at hun ville komme med det tog (men ikke hvilken dag). Han ser sig gal på trafikekspedienten, vil slå ham ihjel. Han sælger sine bøger, sit tøj, sin madras for at betale et værelse, mad, sporvognen til stationen og perronbillet. Han sælger sin sidste værdi, faderens ur. Den dag alt er brugt, så kommer hun, med lykken.

Mein trauriges Gesicht 273

Han bliver taget for at have et ulykkeligt ansigt. Det får han 10 år for.  

"nicht einmal Ratten schienen die schwarzen Trümmer am Kai zu bevölkern, still war es." p. 273. 

 

„Und weshalb?" fragte ich noch einmal. 

"Es gibt das Gesetz, daß Sie glücklich zu sein haben."

"Ich bin glücklich!" rief ich p. 274

....

Die Straßen warer leer, der Weg zum Revier nicht weit, und obwohl ich gewußt hatte daß sie bald wieder einen Grund finden würden, mich zu verhaften, so wurde mein Herz doch schwer, denn er führte mich durch die Stätten meiner Jugend, die ich nach der Besichtigung des Hafens hatte besuchen wollen: Gärten, die voll Sträucher gewesen waren, schön von Unordnung, überwachsene Wege - alles dieses war nun planiert, geordnet, sauber, viereckig für die vaterländischen Verbände hergerichtet, die montags, mittwochs und samstags hier ihre Aufmärsche durchzuführen hatten. Nur der Himmel war wie früher und die Luft wie in jenen Tagen, da mein Herz voller Träume gewesen war." p. 275

Det viser sig, at han netop er sluppet ud efter 5 års fængsel, for at have set glad ud. Der er en logisk forklaring. Det er nemlig en meget ordentlig stat !

 

Kerzen für Maria 280

Hvor de 2 unge mennesker bestiller 2 værelser. Og hvor hovedpersonen og hans kone har lavet stearinlys af stearin, henter fra en væltet lastbil. Det kniber med afsætningen.

 

Hele samlingen beskriver den sidste krigstid og første efterkrigstid. Ruinerne. Mangelen. Soldater på vej til fronten, vel vidende, at det faktisk er slut. Bedre kan man næppe beskrive krigens gru. 

Fredspropaganda - og bedre end nogen.

Bogen rejser spørgsmålet: fik Böll ødelagt et eller begge ben under krigen. Eller ser han bare alle de mange enbenede portvagter o.s.v. ?

Ødelagte ben kommer igen og igen i novellerne.

 

 

"[W]enn über den Linien etwas für uns Unnennbares schwebte, was unsere Väter vielleicht Frieden genannt hätten." p. 221.

"[D]enn das grauenhafte Dasein, Soldat zu sein und wünschen zu müssen, daß der Krieg verloren geht, hatte unser Herz ausgehöhlt." p. 223

"Sie blickten sich an. Immer, wenn es wieder hell wurde, blickten sie sich zuerst an. Dabei kannten sie sich gut, viel zu gut. Sie haßten sich fast, so gut kannten sie sich; sie kannten ihren Geruch, fast den Geruch jeder Pore, und doch blickten sie sich an, der Ältere und der Jüngere." De sidder ved fronten i et vådt hul. p. 230

" „Roll den Mantel zusammen und leg ihn als Kopfkissen hin. So. Ja... und nun schlaf, ich wecke dich, wenn du sterben mußt."" p. 231 De skræmmes af lyden af en der kryber omkring. Undersøger sagen. Finder mange lig. Og en soldat, der samler guldtænder.




Orla Jordal, 2007

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